Sied­lungs­was­ser­wirt­schaft

1. Ka­nal­sa­nie­rung

Leis­tungs­spek­trum:

Ka­nal­netz­un­ter­su­chung, Un­ter­su­chung von Haus­an­schlüs­sen, Vi­deobe­fah­rung, Aus­wer­tung, Dicht­heits­prü­fung, Sa­nie­rung von Ab­was­ser­ka­nä­len, Gra­ben­lo­se Sa­nie­rungs­ver­fah­ren, In­li­ner, Part­li­ner

Die Un­ter­su­chung von Ab­was­ser­ka­nä­len ist ei­nes der wich­tigs­ten In­stru­men­te zur Be­wer­tung des ak­tu­el­len Zu­stan­des ei­nes Ka­nal­net­zes und zur Wahl mög­li­cher Ver­fah­ren der Ka­nal­sa­nie­rung. Das In­ge­nieur­bü­ro Pe­ter Würl un­ter­stützt öf­fent­li­che und pri­va­te Auf­trag­ge­ber bei der Be­stands­er­he­bung der Ka­nä­le und bei der Aus­schrei­bung der Vi­deobe­fah­rung. An­schlie­ßend er­folgt ei­ne Wer­tung der Schä­den und es wer­den Sa­nie­rungs­vor­schlä­ge ge­macht. Ei­ne wei­te­re Aus­schrei­bung führt zu der Aus­wahl ent­spre­chen­der Fach­fir­men zur Durch­füh­rung der Sa­nie­rungs­ar­bei­ten. Die­se Leis­tun­gen bie­ten wir so­wohl für die Sa­nie­rung des Haupt­net­zes als auch für die Sa­nie­rung der Haus­an­schlüs­se an. Dar­über hin­aus kann auf Wunsch die kom­plet­te Da­ten­ver­wal­tung des vom Auf­trag­ge­ber aus­ge­wähl­ten Ka­nal­net­zes durch das In­ge­nieur­bü­ro Pe­ter Würl über­nom­men wer­den.


2. Ver­mö­gens­be­wer­tung

Leis­tungs­spek­trum:

Wert­ermitt­lung von Ab­was­ser­an­la­gen- Sys­te­ma­ti­sche Er­fas­sung, Be­wer­tung und Fort­schrei­bung nach Ar­beits­blatt DWA‑A 133, Leit­li­ni­en zur Durch­füh­rung von Kos­ten­ver­gleichs­rech­nun­gen der Län­der­ar­beits­ge­mein­schaft Was­ser (LAWA)

Die Er­fas­sung und Be­wer­tung des Ver­mö­gens kom­mu­na­ler Ab­was­ser­ent­sor­gungs­an­la­gen ist ein we­sent­li­ches Ele­ment der Be­stands­er­fas­sung ei­nes Ent­sor­gungs­trä­gers. Als In­stru­men­te ste­hen da­zu un­ter an­de­rem das DWA Ar­beits­blatt A 133 und die LAWA Leit­li­ni­en zur Kos­ten­ver­gleichs­rech­nung zur Ver­fü­gung. Da der Un­ter­halt und die Sa­nie­rung von Ab­was­ser­ent­sor­gungs­an­la­gen ei­nen im­mer brei­te­ren Raum ein­neh­men, ist ei­ne zu­ver­läs­si­ge Er­he­bung und Be­wer­tung des Be­stan­des un­er­läss­lich. Bit­te spre­chen Sie uns zu Ih­rer ge­plan­ten Ver­mö­gens­be­wer­tung an.


3. GIS

Leis­tungs­spek­trum:

Be­ra­tung, Ka­nal­netz — Ka­tas­ter, Di­gi­ta­li­sie­rung und Geo­re­fe­ren­zie­rung von Be­stands­plä­nen, Ka­nal­ver­mes­sung, Auf­bau ei­ner Ka­nal­netz­da­ten­bank

Das Geo­gra­phi­sche In­for­ma­ti­ons­sys­tem (GIS) fin­det als we­sent­li­ches Werk­zeug zur Ver­wal­tung von Geo­da­ten ge­gen­wär­tig ein brei­tes An­wen­dungs­feld. Ins­be­son­de­re zur Er­fas­sung und Ver­wal­tung von Ka­nal­netz­da­ten bie­ten sich die Mög­lich­kei­ten ei­nes GIS an. Von ent­schei­den­der Be­deu­tung ist der Auf­bau und die Ar­chi­tek­tur des GIS be­zo­gen auf den je­wei­li­gen kon­kre­ten An­wen­dungs­fall. Ha­ben Sie Be­ra­tungs­be­darf in Sa­chen GIS? Möch­ten Sie ein GIS auf­bau­en? Brau­chen Sie Un­ter­stüt­zung bei der Er­he­bung der Ba­sis­da­ten? Mit un­se­rer In­ge­nieur­leis­tung un­ter­stüt­zen wir Sie ger­ne. Wir ar­bei­ten mit dem all­ge­mein an­er­kann­ten Stan­dard­pro­dukt Ar­c­View in un­se­rem Bü­ro. Wenn Sie mit ei­nem an­de­ren Pro­gramm ar­bei­ten ist das kein Pro­blem. Wir bie­ten Ih­nen ger­ne auch maß­ge­schnei­der­te Lö­sun­gen für Ihr spe­zi­el­les Pro­dukt an.


4. Sied­lungs­ent­wäs­se­rung

Leis­tungs­spek­trum:

Ge­ne­ral­entwäs­se­rungs­plan, Ka­nal­netz­be­rech­nung, Neu­pla­nung von Schmutz­was­ser­ka­nä­len und Re­gen­was­ser­ka­nä­len, de­zen­tra­le Ab­was­ser­rei­ni­gung, Pflan­zen — Klär­an­la­gen

Ei­ner der wich­tigs­ten Bei­trä­ge zum Um­welt­schutz war im letz­ten Jahr­hun­dert der Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger An­la­gen zur Ab­was­ser­ent­sor­gung und Ab­was­ser­rei­ni­gung. Da­bei sind um­fang­rei­che Ka­nal­net­ze und Klär­wer­ke ent­stan­den, die nun ge­war­tet, ge­pflegt, ver­bes­sert und er­wei­tert wer­den müs­sen. Dar­über hin­aus gibt es be­son­ders in länd­li­chen Ge­bie­ten ei­nen Be­darf an de­zen­tra­ler Ab­was­ser­be­hand­lung. Das In­ge­nieur­bü­ro Pe­ter Würl bie­tet Un­ter­stüt­zung bei der Lö­sung Ih­res spe­zi­el­len Ent­sor­gungs­pro­blems für Schmutz­was­ser und Re­gen­was­ser an.

 

4. 1. Ka­nal­netz­be­rech­nung

Leis­tungs­spek­trum:
Ge­ne­ral­entwäs­se­rungs­pla­nung, hy­drau­li­sche Ka­nal­netz­be­rech­nung, Neu­pla­nung von Schmutz- und Re­gen­was­ser­ka­nä­len, Nach­weis­ver­fah­ren für Be­mes­sung und Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren

Ei­ner der wich­tigs­ten Bei­trä­ge zum Um­welt­schutz war im let­zen Jahr­hun­dert der Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger An­la­gen zur Samm­lung von Ab­wäs­sern. Die Ka­nal­net­ze trans­por­tie­ren das ver­un­rei­nig­te Was­ser zur Ab­was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge.
Noch heu­te ist die Er­schlie­ßung neu­er Bau­ge­bie­te und da­mit der Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger Ka­nal­net­ze Auf­ga­be der Pla­ner. Be­stehen­de Ab­was­ser­ka­nal­net­ze müs­sen an neue Auf­ga­ben an­ge­passt und er­wei­tert wer­den. Durch die Eta­blie­rung von ge­trenn­ten Sys­te­men für Misch- und Re­gen­was­ser wird „sau­be­res Was­ser“ di­rekt an die Um­welt zu­rück­ge­ge­ben und im Ge­gen­zug stark ver­schmutz­tes Ab­was­ser ei­ner aus­rei­chen­den Rei­ni­gung durch ei­ne Ab­was­ser­be­hand­lung zu­ge­führt. Zur Er­fül­lung der ge­nann­ten Her­aus­for­de­rung müs­sen Ka­nal­net­ze be­rech­net und aus­rei­chend leis­tungs­fä­hig di­men­sio­niert wer­den.

 

4.2. Ab­was­ser­be­hand­lung

Leis­tungs­spek­trum:
Be­mes­sungs- und Nach­weis­ver­fah­ren für Be­hand­lung, Rück­hal­tung und Ent­las­tung in Misch­was­ser­ka­nä­len; Be­mes­sung von Re­gen­rück­hal­te­räu­men

Ei­ner der wich­tigs­ten Bei­trä­ge zum Um­welt­schutz ist heu­te die Behandlung/ Rück­hal­tung von ver­un­rei­nig­tem Was­ser vor Ein­lei­tung ein na­tür­li­ches Ge­wäs­ser. Ein Ka­nal­netz stellt ei­ne Trans­port­funk­ti­on für Ab­was­ser zur Rei­ni­gung in der Klär­an­la­ge dar. Es wer­den eben­falls Bau­wer­ke be­nö­tigt, die Misch­was­ser ei­ner ers­ten Rei­nun­gungs­stu­fe un­ter­zie­hen und stoß­wei­se an­fal­len­des Ab­was­ser zwi­schen­spei­chern kön­nen.
Die Be­mes­sung und Nach­weis­füh­rung für Re­gen­rück­hal­te- oder Re­gen­über­lauf­be­cken so­wie Re­gen­klär­be­cken mit Re­ten­ti­ons­fil­ter sind an al­le ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten an­zu­pas­sen, um ei­ne op­ti­ma­le Lö­sung für Auf­trag­ge­ber, Bür­ger und Na­tur zu er­ar­bei­ten.

 

4.3. Nie­der­schlags­was­ser

Re­gen­was­ser­be­wirt­schaf­tung
Leis­tungs­spek­trum:

  • Sied­lungs­was­ser­wirt­schaft­li­che Stu­di­en für kom­mu­na­le Flä­chen­nut­zungs- und Be­bau­ungs­plä­ne
  • Ge­ne­ral­entwäs­se­rungs­plä­ne par­al­lel zu Be­bau­ungs­plä­nen
  • Ent­wurfs- und Aus­füh­rungs­pla­nung für die Ge­biets­ent­wäs­se­rung so­wohl für Neu­bau­ge­bie­te als auch im Sied­lungs­be­stand von Kom­mu­nen und In­dus­trie-be­trie­ben
  • Nach­weis­füh­rung nach Merk­blatt DWA–M 153 (Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zum Um­gang mit Re­gen­was­ser)
  • Nie­der­schlag-Ab­fluss-Mo­del­le
  • Schmutz­fracht- und Ge­wäs­ser­gü­te­mo­del­le

Die Ab­lei­tung des Nie­der­schlag­was­sers hat sich von der rei­nen Ent­sor­gungs­auf­ga­be zur Re­gen­was­ser­be­wirt­schaf­tung ge­wan­delt. Das Was­ser­haus­halts­ge­setz (WHG) ist  ne­ben an­de­ren Ge­set­zen und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten die wich­tigs­te recht­li­che Grund­la­ge. Je­de Kom­mu­ne, je­der Bau­herr und je­der In­dus­trie­be­trieb ist zum na­tur­na­hen Um­gang mit Re­gen­was­ser an­ge­hal­ten.
Re­gen­was­ser­be­wirt­schaf­tung be­steht da­bei nicht nur aus ei­nem Ver­fah­ren, son­dern aus ei­ner Viel­zahl ver­schie­de­ner Maß­nah­men, die ent­spre­chend den ört­li­chen Be­din­gun­gen und An­for­de­run­gen aus­ge­wählt und ggf. auch kom­bi­niert wer­den. Die ge­stal­te­ri­schen Mög­lich­kei­ten sind man­nig­fal­tig.
Durch den Bau ei­ner Re­gen­was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge auf dem ei­ge­nen Grund­stück wird das Re­gen­was­ser orts­nah in den Was­ser­kreis­lauf zu­rück­ge­führt. Im Ide­al­fall kann die Ein­lei­tung in das öf­fent­li­che Ka­nal­netz entfallen.Die An­la­gen zur Re­gen­was­ser­be­wirt­schaf­tung kön­nen hin­sicht­lich der Her­stel­lung, im Be­trieb und der An­pas­sung an ver­än­der­te Ge­ge­ben­hei­ten wirt­schaft­lich sein.
Das In­ge­nieur­bü­ro P. Würl be­rät sie ger­ne bei Pla­nung, Ge­neh­mi­gung und Bau ih­rer Be­hand­lungs­an­la­ge.

Leis­tungs­spek­trum:
Durch­füh­rung von Si­cker­tests

Um die Mög­lich­keit der Be­hand­lung und Ab­lei­tung von Nie­der­schlags­was­ser durch Ver­si­cke­rung ab­schät­zen zu kön­nen, wird ein Si­cker­test zur Er­mitt­lung der Si­cker­fä­hig­keit des an­ste­hen­den Bo­dens durch­ge­führt.
Neus­te Er­kennt­nis­se be­sa­gen, dass die Ab­lei­tung von bzw. Be­hand­lung von Nie­der­schlags­was­ser de­zen­tral ei­nen er­heb­li­chen Bei­trag zur Ein­hal­tung des Gleich­ge­wichts des Was­ser­haus­hal­tes leis­ten kann. Die Be­mes­sung und Nach­weis­füh­rung von Be­hand­lungs- und Ab­lei­tungs­maß­nah­men von Nie­der­schlags­was­ser durch Ver­si­cke­rung im Be­cken, Mul­den, Ri­go­len, Schäch­ten oder ei­ner Flä­che kann durch das In­ge­nieur­bü­ro P. Würl durch­ge­führt und an ört­li­che Ver­hält­nis­se an­ge­passt wer­den.
Durch den Bau ei­ner Nie­der­schlags­was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge auf dem ei­ge­nen Grund­stück muss das Re­gen­was­ser nicht in das ört­li­che Ka­nal­netz ein­ge­lei­tet wer­den, und wird un­ver­züg­lich zu­rück in den Was­ser­kreis­lauf ge­ge­ben.

 

4.4. Klein­klär­an­la­gen

Leis­tungs­spek­trum:
Me­cha­nisch — bio­lo­gi­sche Ab­was­ser­be­hand­lung, Drei­kam­mer Aus­faul­gru­ben mit bio­lo­gi­scher Nach­rei­ni­gung, Ab­was­ser­be­lüf­tung, Fest­bett­re­ak­to­ren, Si­cker­gra­ben, Si­cker­gru­be, Si­cker­test, Be­hand­lung von Nie­der­schlags­was­ser

Ein­zel­an­we­sen oder Sied­lun­gen die nicht an ei­ne zen­tra­le Ab­was­ser­ent­sor­gung an­ge­schlos­sen sind, müs­sen ei­ne ei­ge­ne ord­nungs­ge­mä­ße Be­sei­ti­gung des Ab­was­sers si­cher­stel­len. Da­bei sind Fra­ge­stel­lun­gen nach dem Ab­was­ser­an­fall, der Be­hand­lung des Nie­der­schlags­was­sers, die Art der Ab­was­ser­be­hand­lung und die Ein­lei­tung des ge­rei­nig­ten Schmutz­was­sers zu be­ant­wor­ten. In je­dem Fall wird ei­ne was­ser­recht­li­che Ge­neh­mi­gung für die ge­plan­te An­la­ge er­for­der­lich. Bei ei­ner Ver­än­de­rung der Ein­woh­ner­zahl oder bei Alt­an­la­gen kann ei­ne An­pas­sung der be­stehen­den Klein­klär­an­la­ge er­for­der­lich wer­den. Bit­te spre­chen Sie uns an, wenn Sie Fra­gen zum The­ma Ab­was­ser­ent­sor­gung von Ein­zel­an­we­sen ha­ben. Wir be­ra­ten Sie ger­ne und pla­nen Ih­re de­zen­tra­le Ab­was­ser­an­la­ge in­di­vi­du­ell.